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Die Treffen der LINKEN Karlsruhe sind offen für Interessierte. Jeden 1. und 3. Dienstag im Monat treffen wir uns im Karlsruher LINKE-Büro in der Schützenstraße 46. Du kannst uns erreichen unter info@dielinke-ka.de .

Unser LINKES Regionalbüro in der Schützenstraße 46 in Karlsruhe ist jeden Dienstag und  Donnerstag von 11-16 Uhr für Dich da. Einfach anrufen unter 0721 – 35 48 93 42 oder vorbeischauen!

DIE LINKE ist solidarisch mit dem ver.di-Poststreik! 15 Prozent müssen her!

Aktuelles aus dem Kreisverband


Jetzt ist die Zeit der Umverteilung: Höhere Löhne und mehr Geld für die öffentliche Infrastruktur

Elwis Capece, Landessprecher
Gewerkschaft, Nahrung Genuss Gaststätten, NGG

Erstmals in 25 Jahren steigen extremer Reichtum und extreme Armut gleichzeitig an. Das belegt der aktuelle Oxfam-Bericht anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos. DIE LINKE fordert angesichts eines dramatischen Anstiegs sozialer und ökonomischer Ungleichheit eine gerechte Verteilung von Reichtum mit einer sozial gerechten Steuerpolitik und höheren Löhne. Die Partei unterstützt daher die Forderungen der Beschäftigten in den aktuellen Tarifrunden bei der Post, im öffentlichen Dienst und im Handel.

Elwis Capece, Landessprecher der LINKEN. Baden-Württemberg, betont: „Wir stehen hinter den Forderungen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften. Ver.di fordert für die Beschäftigten der Post eine Tarifsteigerung von 15 Prozent, im Öffentlichen Dienst von 10,5 Prozent. Auch bei den anderen Gewerkschaften geht es in zahlreichen Tarifrunden darum, die dramatischen Belastungen der Beschäftigten spürbar abzufedern. Deshalb sind die aktuellen Forderungen angesichts der massiven Teuerungen mehr als berechtigt.“

Mit Blick auf die zweite Tarifrunde bei der Post erklärt Capece: „Die Deutsche Post gehört zu den Gewinnern in der Krise. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Gewinne des Dax-Konzerns rasant gestiegen. Das Jahr 2021 konnte das Unternehmen mit einem Rekordergebnis von 5,1 Milliarden abschließen. Gleichzeitig haben sich 2022 nicht nur die Beschwerden über die Deutsche Post verdreifacht, sondern auch die Arbeitsbelastung der Beschäftigten ist massiv gestiegen. Trotz Milliardengewinnen, steigender Arbeitsbelastung und einem dramatischen Personalmangel verweigert die Kapitalseite den Beschäftigten einen Inflationsausgleich. Das ist skandalös.“

„Trotz ständiger Nachrichten über die sicherlich angespannte Situation in der Wirtschaft gibt es viele Krisengewinner, nicht nur die Post. Dividenden werden fleißig ausgeschüttet, eingespart soll dagegen bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden. Gerade jetzt in der Krise braucht es daher eine gerechte Verteilung des Reichtums. Finanzminister Christian Lindner liegt nicht nur falsch, wenn er, wie beim Dreikönigstreffen in Stuttgart, behauptet, die Zeit der Umverteilung sehr vorbei. Er vertritt damit auch unverblümt die Interessen der Krisengewinner und Konzerne, die die Krise nutzen um Arbeitnehmer:innenrechte zu schleifen und Lohnkosten zu drücken. Der aktuelle Oxfam-Bericht zum Weltwirtschaftsforum zeigt, dass mit dieser Politik Krisen nur weiter angefeuert werden. Wachsende Ungleichheit lässt sich nur begegnen, wenn der Staat interveniert. Es braucht jetzt mehr Geld für öffentliche Infrastruktur wie Kitas, Schulen, bezahlbaren Wohnraum, Gesundheit und ÖPNV und eine Politik, die sich für höhere Löhne und eine Erhöhung der Tarifbindung einsetzt. Für 2023 fordern wir als LINKE daher eine Wirtschaftswende, die drei Elemente umfassen muss. Erstens: Reichtum sozial gerecht umverteilen. Zweitens: Mit dem größten Investitionsprogramm in der Geschichte der Republik Industrie, Energie und Verkehr klimagerecht umbauen und drittens Investitionsentscheidungen durch Vergesellschaftung und Stärkung des öffentlichen Eigentums demokratisieren“, so Elwis Capece.

Aktuelles aus dem Landesverband


Die Landesregierung versagt bei der Kinderbetreuung

Reduzierte Kita-Öffnungszeiten und erhöhter Betreuungsschlüssel sind die Konsequenz einer verfehlten Bildungspolitik im Land, kritisiert DIE LINKE. Baden-Württemberg. Sahra Mirow, Landessprecherin der LINKEN. Baden-Württemberg, erklärt: „Der Personalmangel in den Kitas hat ein katastrophales Ausmaß angenommen. Seit Jahren weisen die Gewerkschaften… Weiterlesen


Rehabilitierung und Entschädigung für Betroffene des Radikalenerlasses

DIE LINKE fordert Ministerpräsident Kretschmann auf, die Rehabilitierung und Entschädigung von Berufsverbots-Betroffenen nicht weiter zu blockieren. Am Mittwoch, 8. Februar, trifft sich Ministerpräsident Winfried Kretschmann mit Baden-Württembergischen Betroffenen des Radikalenerlasses von 1972. Zu den Erwartungen der LINKEN an das Treffen… Weiterlesen

Kontakt

DIE LINKE. Kreisverband Karlsruhe
Kreisgeschäftsstelle
Schützenstr. 46
76137 Karlsruhe

Telefon: 0721 – 35 48 93 42
Fax: 0721 – 35 48 93 96
info@dielinke-ka.de

Kommende Termine:

Elwis Capece, Landessprecher
Gewerkschaft, Nahrung Genuss Gaststätten, NGG

Jetzt ist die Zeit der Umverteilung: Höhere Löhne und mehr Geld für die öffentliche Infrastruktur

Erstmals in 25 Jahren steigen extremer Reichtum und extreme Armut gleichzeitig an. Das belegt der aktuelle Oxfam-Bericht anlässlich des Weltwirtschaftsforums in Davos. DIE LINKE fordert angesichts eines dramatischen Anstiegs sozialer und ökonomischer Ungleichheit eine gerechte Verteilung von Reichtum mit einer sozial gerechten Steuerpolitik und höheren Löhne. Die Partei unterstützt daher die Forderungen der Beschäftigten in den aktuellen Tarifrunden bei der Post, im öffentlichen Dienst und im Handel.

Elwis Capece, Landessprecher der LINKEN. Baden-Württemberg, betont: „Wir stehen hinter den Forderungen der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaften. Ver.di fordert für die Beschäftigten der Post eine Tarifsteigerung von 15 Prozent, im Öffentlichen Dienst von 10,5 Prozent. Auch bei den anderen Gewerkschaften geht es in zahlreichen Tarifrunden darum, die dramatischen Belastungen der Beschäftigten spürbar abzufedern. Deshalb sind die aktuellen Forderungen angesichts der massiven Teuerungen mehr als berechtigt.“

Mit Blick auf die zweite Tarifrunde bei der Post erklärt Capece: „Die Deutsche Post gehört zu den Gewinnern in der Krise. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind die Gewinne des Dax-Konzerns rasant gestiegen. Das Jahr 2021 konnte das Unternehmen mit einem Rekordergebnis von 5,1 Milliarden abschließen. Gleichzeitig haben sich 2022 nicht nur die Beschwerden über die Deutsche Post verdreifacht, sondern auch die Arbeitsbelastung der Beschäftigten ist massiv gestiegen. Trotz Milliardengewinnen, steigender Arbeitsbelastung und einem dramatischen Personalmangel verweigert die Kapitalseite den Beschäftigten einen Inflationsausgleich. Das ist skandalös.“

„Trotz ständiger Nachrichten über die sicherlich angespannte Situation in der Wirtschaft gibt es viele Krisengewinner, nicht nur die Post. Dividenden werden fleißig ausgeschüttet, eingespart soll dagegen bei den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern werden. Gerade jetzt in der Krise braucht es daher eine gerechte Verteilung des Reichtums. Finanzminister Christian Lindner liegt nicht nur falsch, wenn er, wie beim Dreikönigstreffen in Stuttgart, behauptet, die Zeit der Umverteilung sehr vorbei. Er vertritt damit auch unverblümt die Interessen der Krisengewinner und Konzerne, die die Krise nutzen um Arbeitnehmer:innenrechte zu schleifen und Lohnkosten zu drücken. Der aktuelle Oxfam-Bericht zum Weltwirtschaftsforum zeigt, dass mit dieser Politik Krisen nur weiter angefeuert werden. Wachsende Ungleichheit lässt sich nur begegnen, wenn der Staat interveniert. Es braucht jetzt mehr Geld für öffentliche Infrastruktur wie Kitas, Schulen, bezahlbaren Wohnraum, Gesundheit und ÖPNV und eine Politik, die sich für höhere Löhne und eine Erhöhung der Tarifbindung einsetzt. Für 2023 fordern wir als LINKE daher eine Wirtschaftswende, die drei Elemente umfassen muss. Erstens: Reichtum sozial gerecht umverteilen. Zweitens: Mit dem größten Investitionsprogramm in der Geschichte der Republik Industrie, Energie und Verkehr klimagerecht umbauen und drittens Investitionsentscheidungen durch Vergesellschaftung und Stärkung des öffentlichen Eigentums demokratisieren“, so Elwis Capece.

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