Die Linke Karlsruhe nominiert Louise Fessmann und Rocco Jörger als Karlsruher Kandidat*innen für die Landtagswahl
Am Sonntagnachmittag wählten die Mitglieder der Partei Die Linke in Karlsruhe mit großer Mehrheit Louise Fessmann (24) und Rocco Jörger (18) zu ihren Landtagswahl-Direktkandidat*innen für Karlsruhe Stadt. Mit den zwei starken, jungen Kandidaturen wird Die Linke Karlsruhe ihren Beitrag leisten, die Linke erstmals in den Baden-Württembergischen Landtag einziehen zu lassen.
Louise Fessmanns inhaltliche Schwerpunkte sind Wirtschafts- und Verkehrspolitik. „Wir brauchen einen echten Umbau der Schlüsselindustrien in diesem Land. Nicht, wie es sich ein grüner Ministerpräsident wünscht, vom Auto zum Panzer, sondern sozial und ökologisch. Dieser Aufrüstungswahn muss ein Ende haben. Wir wollen Bus und Bahn statt Panzer fahrn“, so Fessmann, die im Wahlkreis Karlsruhe-West antreten wird.
Rocco Jörger, Kandidat für Karlsruhe-Ost, liegen insbesondere die Themen Jugend und Bildung am Herzen: „Ich werde mich für eine gerechte Sozialpolitik und Chancengleichheit stark machen. Das Sparen auf Kosten der Menschen muss ein Ende finden. Wir müssen dringend umsteuern und in frühkindliche und schulische Bildung sowie Soziales und bezahlbaren Wohnraum investieren. Das ist es, was unsere Gesellschaft wirklich braucht. Soziale Sicherheit und Zukunftsperspektiven, nicht panzerfeste Brücken.“
Michelle Allion, Kreissprecherin der Linken Karlsruhe: "Mit Louise Fessmann und Rocco Jörger haben wir zwei hervorragende Kandidat*innen, die konsequent für die Inhalte der Linken stehen. Gemeinsam mit unseren inzwischen über 1000 Mitgliedern werden sie hier in Karlsruhe einen kraftvollen Wahlkampf auf die Beine stellen, in dem die Bedürfnisse der Bürger*innen im Mittelpunkt stehen.“
Als Stellvertreter:innen wählte die Versammlung für Karlsruhe-West Simon Schrammel und für Karlsruhe-Ost die Gemeinderätin Tanja Kaufmann.
Schwerpunkte des Wahlkampfes der Partei Die Linke werden die Themen sein, die derzeit auch die Karlsruher*innen bewegen: Fehlender bezahlbarer Wohnraum, unterfinanzierte Kommunen, die verfehlte Verkehrspolitik und zunehmende Armutsgefährdung.

