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Zum Kulturkampf der CDU gegen Disarstar bei Das Fest

Von Chris W. Braunschweiger - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0 / https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=151508021?

Kulturkampf von rechts und Repression - Pressemitteilung:

Bei einem sehr gut besuchten Konzert am Freitag Abend auf „Das Fest“ erklärte der Rapper Disarstar, die CDU habe versucht, seinen Auftritt zu verhindern. Darauf folgte eine Erklärung der CDU der BNN gegenüber, man habe lediglich einen Brief geschrieben, der die öffentliche Auseinandersetzung mit der Einladung und ein Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung fordere. Eine Ausladung sei explizit nicht gefordert worden.

Die Linke Karlsruhe nimmt diese Erklärung nicht an. „Die Politik von Wolfram Weimer hat bereits zur Genüge gezeigt: es braucht keine offenen Forderungen von Deplatforming um den eigenen Willen durchzusetzen. Das haben wir auch kürzlich bei Michel Friedmann in Bayreuth gesehen. Ein Kreisvorsitzender und Stadtrat, der zur Stellungnahme auffordert, ist eine Drohung einem mit öffentlichen Geldern finanzierten Fest gegenüber. Da braucht es klaren Widerstand aus der Öffentlichkeit“ äußert Kreissprecherin Michelle Allion.

Die Linke Karlsruhe solidarisiert sich damit klar mit Disarstar und Cheforganisator Martin Wacker. „Das Publikum bei „Das Fest“ hat deutlich gezeigt, dass die Karlsruher Stadtgesellschaft der CDU nicht zustimmt. Dieser Versuch, die Kunst zu entpolitisieren ist komplett nach hinten losgegangen, wie die Sprechchöre gezeigt haben. Sowohl Künstler*innen als auch Organisator*innen sollten ohne Druck aus der Politik handeln können. Alles andere ist sonst wirklich undemokratisch“, kommentiert Kreissprecher Johannes Schmidt.

Die Linke Karlsruhe ist Disarstar dankbar dafür, so wichtige Themen, wie die Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft, die Militarisierung und den Rechtsruck zu thematisieren und Systemkritik zu üben.

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