Saltanat Abduvaliev und Paul Herboldt für die Landtagswahl im Wahlkreis Bruchsal aufgestellt
Die Mitglieder der Partei Die Linke im Wahlkreis Bruchsal haben am Mittwoch Saltanat Abduvaliev (29) als Direktkandidatin und Paul Herboldt (30) als Ersatzkandidaten für die kommende Landtagswahl in Baden-Württemberg nominiert.
Mit dieser starken Doppelspitze setzt Die Linke Bruchsal ein klares Zeichen für eine gerechtere, vielfältigere und sozialere Politik im Land.
Saltanat Abduvaliev, Direktkandidatin für den Wahlkreis, wird mit deutlichem Fokus auf Feminismus, queere Rechte und soziale Sicherheit für alle antreten. „Ich kämpfe für ein gutes Leben für alle – unabhängig von Geschlecht, Herkunft oder Geldbeutel. Das geht nur, wenn wir soziale Teilhabe für alle ermöglichen. Dafür müssen wir unsere sozialen Strukturen stärken: mit kostenfreien Kitaplätzen, freien Kulturangeboten hier in Bruchsal und Investitionen in lokale Klimainitiativen. Statt Milliarden in Aufrüstung zu stecken, sollten wir in das investieren, was unsere Gesellschaft wirklich stärkt – Menschen. So schaffen wir eine gerechtere Gesellschaft und eine lebenswerte Zukunft für uns alle“, so Abduvaliev.
Paul Herboldt, Ersatzkandidat, bringt seine berufliche Erfahrung als Rettungssanitäter in seine politische Arbeit ein. Seine Schwerpunkte liegen in der Gesundheits- und Sozialpolitik. „Ich spreche täglich mit Menschen in Extremsituationen. Der Personalnotstand in Pflege und Rettungsdienst sowie der Ärztemangel sind keine abstrakte Statistik – er ist bittere Realität für alle, nicht nur im Landkreis, sondern im ganzen Ländle. Wir brauchen mehr Personal, bessere Arbeitsbedingungen und eine grundlegende Aufwertung der sozialen Berufe. Gleichzeitig müssen wir unsere Demokratie aktiv verteidigen – gegen rechte Hetze, soziale Spaltung und den Abbau von Grundrechten durch die Hintertür. Öffentliche Gelder müssen wieder den Menschen vor Ort zu Gute kommen, statt in einer Bundeswehr versenkt zu werden.“
Im Mittelpunkt des Wahlkampfes der Linken im Wahlkreis Bruchsal stehen neben Feminismus, Demokratie, Gesundheits- und Sozialpolitik auch bezahlbarer Wohnraum, gerechte Löhne und der Ausbau öffentlicher Infrastruktur – Themen, die gerade im ländlichen Raum oft übersehen werden, aber den Alltag vieler Menschen direkt betreffen.

