Feministisch, sozial, kämpferisch - Saltanat Abduvaliev auf Platz 7 der Landesliste; Gewerkschafterin Amely Poll auf Platz 21

Am vergangenen Samstag hat die Linke Baden-Württemberg bei ihrer Vertreter*innen-Versammlung in Fellbach die Landesliste für die bevorstehende Landtagswahl gewählt. Aus dem Kreisverband Karlsruhe konnte Saltanat Abduvaliev aus dem Wahlkreis Bruchsal für den angestrebten Platz 7 der Landesliste das Vertrauen gewinnen. 

 

Abduvaliev begeisterte die Vertreter*innen mit ihrer kämpferischen Rede, in der sie Feminismus mit sozialer Gerechtigkeit verknüpfte: „Für mich gehören soziale Gerechtigkeit und Queerfeminismus untrennbar zusammen. Wer von Armut betroffen ist, wer migrantisch, queer oder weiblich ist, spürt Ausgrenzung oft doppelt. Ich will eine Politik, die genau hier ansetzt: die Reichtum umverteilt, Schutzräume schafft und allen Menschen gleiche Chancen gibt – ob in der Stadt oder im ländlichen Raum.“

Mit der ehemaligen stellvertretenden ver.di Bezirksvorsitzenden Amely Poll stellt der Kreisverband auf Platz 21 eine weitere Kandidatin. Poll kandidiert im Wahlkreis Bretten und bringt ihre langjährige Erfahrung als Gewerkschafterin ein: „Ich halte die Verknüpfung zur Gewerkschaft - und das heißt zu organisierten Erwerbstätigen - für sehr wichtig, wir brauchen die linken Themen in der Gewerkschaft und wir brauchen die gewerkschaftlichen Themen in der Partei. Viele Themen sind hier verbunden, zum Beispiel die Pflege und Krankenhauspolitik mit guten Arbeitsbedingungen oder der Mindestlohn mit Altersarmut.“

Mit zwei Listenkandidatinnen aus dem Landkreis setzt der Kreisverband bewusst ein klares Signal für den Anschluss des ländlichen Raums an die Landespolitik. "Unser Ziel ist, ganz Baden- Württemberg sozial zu vertreten. Dafür werden wir mit unseren Kandidat*innen hochmotiviert in den kommenden Wahlkampf ziehen," kommentiert Kreissprecherin Michelle Allion.

Mit den weiteren Direktkandidaturen von Louise Fessmann und Rocco Jörger für Karlsruhe-Stadt sowie Lars Rinn für den Wahlkreis Ettlingen geht der Kreisverband Karlsruhe stark aufgestellt in den Landtagswahlkampf und bietet den Menschen in Stadt und Land eine echte soziale Antwort auf multiple Krisen und den Rechtsruck. Eine Politik, die verbindet statt spaltet. Eine Politik, die hält, was sie verspricht: Menschen zuerst.